Tipps für einen perfekten WeihnachtsbaumSilberfarbene Kugeln und Naturlook liegen im Trend für 200814.12.2008 Nicole Kuchenbecker
Eine Anleitung zum Schmücken sowie ungewöhnliche Dekotipps für einen tollen Weihnachtsbaum. Wie schmücke ich meinen Weihnachtsbaum richtig?
Bis zum Heiligen Abend sind es nur noch wenige Tage: Spätestens dann stellt sich die Frage: Wie schmücke ich in diesem Jahr meinen Weihnachtsbaum? Soll er wieder ein rotes Kugelkleid bekommen oder darf es dieses Mal etwas abwechslungsreicher sein? Alexandra Romeo, Inhaberin des Dekoverleihs "Räumchen Wechsle Dich" weiß, was Weihnachten angesagt ist. „Silber, gern in Kombination mit schwarzen Kugeln“, sagt Romeo, die selbst Weihnachtskugeln vermietet. Auch der Naturlook mit Materialien wie beispielsweise Tannenzapfen, Silberdisteln, Rinde oder Moos sind gefragt. Eine Neuauflage erlebt derzeit auch das Lametta. Wie viel Schmuck verträgt ein Weihnachtsbaum?Ein 1,80 Meter hoher Baum sollte mit rund 110 Kugeln geschmückt werden, so Dekorationsexpertin Alexandra Romeo. Dazu kommen noch zwischen 20 und 25 Kerzen. Doch das Schmücken eines Christbaums ist reine Geschmackssache. In den USA beispielsweise werden die Weihnachtsbäume gern bis zum letzten Zweig mit bunten Kugeln, Zuckerstangen und bunten Lichtern geschmückt. Hierzulande schätzt man es, wenn das grüne Nadelkleid unter der Dekoration hervorblitzt. Ob überladen oder minimalistisch geschmückt, eine Regel gibt Alexandra Romeo Weihnachtsfreunden an die Hand: Große Kugeln sollten ihren Platz in der unteren Hälfte des Baumes finden, kleinere Kugeln gehören nach oben. Und niemals zu weit an das Ende eines Zweiges setzen; schließlich soll die Kugel den Zweig nicht nach unten ziehen. Stilvolle Weihnachten: Kugeln im Dreier-Pack, Plastik- oder Glaskugeln? Wer seinen Baum stilvoll schmücken will, sollte drei verschiedene Kugelgrößen auswählen und diese in Gruppen aufhängen. Je eine große, mittlere und kleine Kugel zusammen in unterschiedlichen Höhen anordnen. Länglicher Schmuck sollte immer von innen nach außen angelegt werden. Dies gilt besonders für Girlanden und Ketten. Das Material von Weihnachtskugeln ist unterschiedlich und reicht von Glas über Kunststoff bis hin zu Pappmaché. Es ist wichtig zu sehen, welche Ansprüche an die Kugeln gestellt werden. Bei Familien mit Kleinkindern und Haustieren empfiehlt es sich, auf die unzerbrechlichen Varianten aus Kunststoff und Pappmaché auszuweichen. Auch hier gibt es einige schicke Modelle, die nicht allzu künstlich wirken. Klassisch sind natürlich gläserne Kugeln, die meist noch mundgeblasen sind. Naturlook ist angesagtEs darf gern natürlich sein. Daher hat Alexandra Romeo noch einen Tipp für alle Freunde eines Natur-Weihnachtsbaumes: Mit rund 15 kleinen Weihnachtssternen kann man einen Christbaum toll verzieren. Dazu noch Tannenzapfen in den Baum setzen, eine günstige und sicherlich auch eine etwas andere Dekorationsmöglichkeit. Wer weder auf Kugeln noch auf Natur verzichten möchte, kann den Christbaum mit getrockneten Blüten und Kugeln schmücken. Trendig sind auch Weihnachtsbäume, die komplett mit Lametta geschmückt werden. Wer sich für so eine Variante entscheidet, kann dann auch komplett die Kugeln weglassen. Kleine i-Tüpfelchen auf dem Weihnachtsbaum können zudem glitzernde Hirsche (gern auch schrill in violett), bunte Vögel mit Federschwänzen, Engelshaar und Girlanden sein.
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